Googles Loon stellt den Rekord für den längsten Stratosphärenflug auf: 312 Tage. Alphabet’s Project Loon (Googles Muttergesellschaft) versucht, das Internet durch „tragbare Antennen“, die auf Luftballons montiert sind, die die Atmosphäre schwärmen, in entlegene Gebiete zu bringen. Die Idee funktioniert, sie wird bereits in Kenia verwendet und wird mit Hilfe von Telefonica auch im Amazonasgebiet verwendet. Darüber hinaus haben sie aber auch andere Meilensteine erreicht, beispielsweise den Rekord für die längste Ballonfahrt der Geschichte zu brechen.
Zuvor war es auch Project Loon, das den Rekord für die längste Reise mit 223 Tagen in der Stratosphäre brach. Jetzt schwebt seit 312 Tagen ein neuer Firmenballon in der Stratosphäre. Das ist genug Zeit, um die Welt praktisch zu umrunden und natürlich unterwegs eine Internetverbindung anzubieten.
Googles Loon stellt mit 312 Tagen den Rekord für den längsten Stratosphärenflug auf. Wie sie erklärt haben, verließ der Loon HBAL703-Ballon Puerto Rico im Mai 2019, um im März letzten Jahres wieder in Mexiko zu landen. In dieser Zeit von fast einem Jahr reiste sie jedoch nicht direkt von einem Teil Mittelamerikas in den anderen, sondern nahm den längsten Weg. Der Ballon ging zuerst durch den Amazonas, Bolivien, Peru und Südlateinamerika und überquerte dann den gesamten Atlantik. Danach erreichte es den Indischen Ozean unterhalb Afrikas und überquerte ihn auch, bis es vom Pazifik nach Amerika zurückkehrte. Hier landete es nach einer Weile in der Gegend schließlich an der Westküste Mexikos.

Sie weisen darauf hin, dass Project Loon durch eine Kombination aus Design, Wissenschaft und Herstellungsmaterialien sowie durch das Verständnis des Fliegens von Ballons ermöglicht wurde. Zuvor haben wir gesehen, wie sie diese Ballons auf die härtesten Bedingungen vorbereiten, und sie sagen, dass sie vor echten Übungen Millionen von simulierten Flügen durchgeführt haben.
Sobald die Ballons wieder auf dem Boden sind, werden sie analysiert, um Defekte festzustellen und festzustellen, wo sie möglicherweise beschädigt wurden. Mit diesen Daten gelingt es ihnen, zukünftige Ballons zu verbessern. Im Herstellungsprozess wird dieses Wissen auch bei Details wie dem Verpacken für den Transport berücksichtigt, solange sie vor dem Start nicht beschädigt werden.
Googles Loon stellt Rekord für den längsten Flug in der Stratosphäre auf. Und warum? Hauptsächlich um die Kosten zu senken. Je mehr Zeit ein Ballon in der Luft verbringt, desto geringer sind die Kosten. Andererseits bietet es auch Internetbenutzern, die das Project Loon-System verwenden, eine stabilere und kontinuierlichere Konnektivität.








